Deutsche Kamerun-Hilfe e.V. Deutsche Kamerun-Hilfe e.V.
Basiswissen am Computer

Für die meisten Menschen in Kamerun ist die
Informations- und Computertechnologie im Gegensatz
zu den Europäern, von denen die meisten bereits mit dem
Computer groß geworden sind, noch völliges Neuland. Es
gibt viele Kameruner, die ihr gesamtes Leben lang nicht einmal mit einem Computer in Berührung kommen und das Internet nur aus Erzählungen kennen. Demgegenüber stehen jedoch die hohen Ansprüche der Arbeitgeber, die immer häufiger Computerkenntnisse verlangen. Auch für den Zugang zu höheren Schulen und Universitäten werden diese Fähigkeiten vorausgesetzt.

Die Computerschule soll die jungen Kameruner mit möglichst breitem Basiswissen im Umgang mit dem Rechner ausstatten und ihnen so für die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen verschaffen. Neben der grundsätzlichen Bedienung eines Computers lernen die Schüler die Anwendung von einigen Programmen erhalten Schreibmaschinenkurse und werden mit dem Internet vertraut gemacht.

Computerschule "online"

Seit August 2008 hat die Computerschule im Aus- und Fortbildungszentrum der Deutschen Kamerun-Hilfe in Yaoundé, der Hauptstadt von Kamerun, den Lehrbetrieb aufgenommen. Neben Lehrgängen, die Grundkenntnisse z.B. in „Word“ vermitteln, gibt es auch Kurse, die sich mit Internet-Grundkenntnissen beschäftigen. Die Kurse werden von den Kursbesuchern sehr interessiert aufgenommen.
Leiter des Computerprojektes ist Herr Issa Amang, ein Fachlehrer mit den Voraussetzungen, das nötige Fachwissen zu vermitteln.

Nachdem wir in der zurückliegenden Zeit durch Spender eine Vielzahl von Rechnern, Monitoren, Tastaturen etc. erhalten haben, suchen wir nun weitere Software um unser Kursangebot ausbauen zu können.

Hilfsangebote von Fachfirmen oder Personen aus dem IT-Bereich sind uns sehr willkommen.

Aber auch finanzielle Spenden für dieses Projekt sind uns wichtig, denn nur durch Ihre Hilfe ist ein weiterer Ausbau der Computerschule möglich.

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Das Wissen ist der Vogel im Wald – ein einzelner Mensch kann ihn niemals fassen.“

Überlieferung der Ewe